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 Betreff des Beitrags: Tagattoo eine GUI für die Exiftools
BeitragVerfasst: 21 Mai 2010, 14:13 
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Nuby

Registriert: 08 Jun 2009, 14:27
Beiträge: 3
Hi,

ich suche noch ein, zwei Leute, die Lust haben sich mit mir gemeinsam an einer grafischen Oberfläche für die exiftools von Phil Harvey zu versuchen.

Ziel ist für mich eine grafische Oberfläche, bei der man Bilder taggen kann, indem man die entsprechenden Bilder markiert, und Tags dann per Mausklick zuweist. Da die Tags hierarchisch aufgebaut sind lassen sich so auch gleich viele Tags mit einem Klick zuweisen. Das gleiche soll dann auch mit CC-Lizenzen gehen.

Ich habe das ganze schon mal angefangen unter http://github.com/andydrop/tagattoo.

Als Umgebung benutze ich Linux und als Gui-Toolkit GTK. Das ist zwar unter Windows wohl ziemlich ätzend zu installieren, aber ich bin auf ein komfortables TreeView Control angewiesen, das dazu noch halbwegs brauchbar dokumentiert ist. Mein Level ist fortgeschrittener Anfänger, es ist mein erstes GUI-Projekt.

Es darf sich gerne jemand auf dem gleichen Level melden, dann arbeiten wir uns da gemeinsam rein.
Der derzeitige Stand ist ein funktionierender Prototyp, der hierarchische Tags verwalten und den Bildern auch schon zuweisen kann.

ciao
Andy


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BeitragVerfasst: 21 Mai 2010, 14:35 
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Interpreter
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Registriert: 03 Jul 2006, 14:53
Beiträge: 4872
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Tja, schade. An sich hätte ich ja eine fixe Lösung für sowas gesucht, am besten mit Flickr-Integration.

GTK kommt mir allerdings nicht ins Haus, die OSX-Unterstützung ist einfach viel zu grauseling.

Gruß,
Skade


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BeitragVerfasst: 21 Mai 2010, 15:18 
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Nuby

Registriert: 08 Jun 2009, 14:27
Beiträge: 3
Ich nehme auch gerne eine Empfehlung für ein anderes Toolkit an.
Allerdings finde ich folgende Eigenschaften an dem GTK Treeview Widget schon sehr hübsch:

  • Es handelt Drag und Drop intern, also kein codieren für das umsortieren der tags
  • Ich kann mehrere Zweige im Baum gleichzeitig auswählen Also z.B. gleichzeitig Person, Ort und Anlass des Bildes taggen
  • Ich kann auf jedem Level des Baums Icons einfügen, was ich gerne nutzen möchte um Zusatzfunktionen eines Tags zu visualisieren.

Letzteres ist nötig, weil Tags auch Funktionen enthaten können. So kann etwa ein Bild, das zwischen dem 4. und 5. April 2010 entstanden ist vollautomatisch ein "Ostern" Tag bekommen.

Wie ist denn das GTK unter OSX? Sieht das dann grottig aus, oder ist es übel zu installieren?


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BeitragVerfasst: 21 Mai 2010, 15:25 
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Interpreter
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Registriert: 03 Jul 2006, 14:53
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Wohnort: RLP
AndyDrop hat geschrieben:
Wie ist denn das GTK unter OSX? Sieht das dann grottig aus, oder ist es übel zu installieren?


Nicht-nativ. Aber so richtig. Keine Menüs in der Menubar, sondern im Fenster, etc. Das ist die usability-Seite.

Technisch wirds nicht viel besser, richtig laufen tut GTK nur mit X11, was es zwar auch für OS X gibt (sogar mit nativem Look), allerdings hast du dann eine X11-Applikation, in der dann deine X11-Apps laufen, also einen Desktop im Desktop, der sich massiv anders bedient.

Ich fand in der Cross-Platform-Ecke bisher QT am überzeugensten.

Gruß,
Skade


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BeitragVerfasst: 21 Mai 2010, 18:29 
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ri
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Registriert: 08 Apr 2006, 17:03
Beiträge: 788
Wohnort: Berlin
AndyDrop hat geschrieben:
Ich nehme auch gerne eine Empfehlung für ein anderes Toolkit an.


Wie wär's mit fxruby?

GTK hab' ich auf Linux auch aufgegeben, weil das jedesmal bei der Installation ein ziemliches Gefrickel war, bis es lief.

-Thomas

_________________
"Programs must be written for people to read, and only incidentally
for machines to execute."
- H. Abelson and G. Sussman
(in "The Structure and Interpretation of Computer Programs)


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BeitragVerfasst: 21 Mai 2010, 20:29 
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Interpreter
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Registriert: 03 Jul 2006, 14:53
Beiträge: 4872
Wohnort: RLP
Bei QT hab ich gerade festgestellt, das die bindings wohl nicht so prall sind...

Ach, alles doof.

Gruß,
Skade


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BeitragVerfasst: 25 Mai 2010, 21:38 
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Nuby

Registriert: 08 Jun 2009, 14:27
Beiträge: 3
Hi Skade

Skade hat geschrieben:
Ach, alles doof.


Ja, so insgesamt war das auch mein Eindruck, als ich nach einem vernünftigen GUI Toolkit gesucht habe: Doll ist das alles nicht. Entweder sind die Bindings doof, die Portierbarkeit nicht vorhanden oder das Ergebnis hässlich.
Für mich war GTK die Wahl, da ich sowieso den Gnome Desktop benutze.

Und wenn ich das richtig sehe ist die Unterstützung für Ruby 1.9 noch schlechter. Wenn es mir nicht speziell darum ginge Ruby dabei zu lernen würde ich zur Lösung des Problems eher zu Python raten. Da scheint alles schon ausgereifter.


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