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Die Programmiersprache Ruby

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 Betreff des Beitrags: How to become a Rails crack?
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 12:48 
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Obfuscator
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Beiträge: 571
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Hallo alle

Tja, nachdem ich nun über ein Jahr hinweg diverse kleinere Projekte mehr schlecht als recht mittels Rails realisiert habe, möchte ich nun tiefer in die Welt von Ruby und Rails eintauchen.

Die typische Newbiefrage à la "Wie werde ich ein richtig grosser böser Hacker?" ist nun: Wie werde ich ein Rails Profi? :-)

Ich lese z.Z. die PickAxe 2nd Edition durch, damit ich die Ruby Zaubertricks verstehen lerne. Doch damit habe ich noch lange nicht gelernt, diese auch sinnvoll einzusetzen (Jahre der Degeneration mittels PHP und Java hinterlassen Spuren...). Also möchte ich Rails möglichst eindringlich analysieren und daraus Lernen.
Allerdings habe ich da ziemliche Berührungsängste vor, da ich nicht weiss, wo ich damit beginnen soll. :oops:

Also, was würdet ihr empfehlen, wie ich vorgehen soll? Und habt ihr sonstige Ratschläge, wie man ein richtig grosser böser Rails Hacker wird? :-)

Danke und Grüsse
Josh

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 14:04 
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Meister
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Registriert: 20 Jul 2006, 03:25
Beiträge: 258
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Hihi ein Hacker bist du laut Forums Ranking ja schon =) ... und böse werden ist ganz einfach ... *gg*

jo der nicht widerstehen konnte dir aber auch nicht wirklich weiterhelfen kann =)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 14:06 
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Meister

Registriert: 11 Sep 2006, 12:38
Beiträge: 226
Wohnort: Hamburg
1) Hör auf von Rails cracks zu reden
2) Hör auf von Rails hackern zu reden
3) Mach dir klar, dass Rails ein Framwork und keine Programmiersprache
ist, somit muss man erkenne, das sein nutzen eingeschränk ist ( nämlich
der Zweck ( Web apps ) )...
4) Mit Ruby zu zaubern und fit in Rails zu sein sind schon verschiedene
Dinge, Wonado hat das mal deutlich gemacht, jemand der fit in Ruby ist
kann ggf keine Ahnung von Rails haben, und umgekehrt.....
5) Bücher lesen ist schön und Referenzen sind Toll, aber man lernt
Programmieren und nutzen von Frameworks nicht dadurch, sondern
durch Programmieren, Programmieren,Programmieren.
Dies kann dir hier auch keine Abnehmen.
6) Mach anderen Sprachen bzw hier Java nicht so schlecht.
Jede Sprache bzw jedes Paradigma hat seine Vor und Nachteile.
Somit auch seine Daseinsberechtigung.
Manche Gründe sind weniger wichtig oder wichtig... zB hat PHP nutzen
für bestimmte Leute ( böse zungen würden sagen, für die, die nicht
programmieren können ), wärend andere die Sprache kategorisch ablehnen.
7) Mach dir klar, das Programmiersprachen und Frameworks, Apis und guis
alles nur Werkzeuge sind. Guck, welche Aufgabe du erledigen willst, und
entscheide anhand dessen, welches Werkzeug passen dist.
Ich miene hast du mal probiert mit Essstäbchen einen Reifen zu wechseln?


Wenn du fit in Rails werden will, ist dies ggf mehr oder weniger Sinnfrei,
wenn du dies nie anwenden wirst/kannst.
Wenn dir aber nur Iden Fehlen, nimm die Standardprogramme die jeder macht.
Programmier nen Shop oder ne Todolist oder Eine Verwaltung von Kunden/Freunden, ne Lyricdatenbank administration, nen Programm, das deine Daten auf dem PC managed, was auch immer... schreib irgendwas , zu irgendwas, das du verwalten willst....

Hauptsache fang und und probiere...

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Of all the things he may have lost,
i think he misses his mind the most.
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 14:07 
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ri
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Aaaalso, du besorgst dir als allererstes eine Hacke!

Scherz beiseite *g*

Übung macht den Meister!
Rezept gibts dafür keines. Entweder du machst, oder du lernst nicht. Ganz einfach.


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 Betreff des Beitrags: Wo ist das Problem?
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 14:15 
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Lehrling
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Gekko hat geschrieben:
Aaaalso, du besorgst dir als allererstes eine Hacke!

Scherz beiseite *g*

Übung macht den Meister!
Rezept gibts dafür keines. Entweder du machst, oder du lernst nicht. Ganz einfach.



Also ganz so ratlos bin ich da nicht.
Ich finde, das Buch/PDF "Agile Web Development with Rails 2nd Edition" ziemlich nützlich.
Die ersten 200 Seiten einfach durcharbeiten und auch mal zwischen den Zeilen lesen, dann klappts.

Dann einfach mal die eigene Webseite aufmotzen und dann wirds schon was mit dem Guru-Status. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: How to become a Rails crack?
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 14:20 
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Interpreter

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Josh hat geschrieben:
Ich lese z.Z. die PickAxe 2nd Edition durch, damit ich die Ruby Zaubertricks verstehen lerne. Doch damit habe ich noch lange nicht gelernt, diese auch sinnvoll einzusetzen

Erster Tipp: Nicht nur lesen, auch programmieren, also eigenständige Ruby-Programme schreiben.[*] Ideen dafür gibt es z. B. unter http://rubyquiz.com/

Zweiter Tipp: Von anderen lernen. Beispielsweise gibt es hier im Forum ein paar Leute die interessanten Code hinterlassen haben, den man gut analysieren kann. Beim Ruby-Quiz gibt es auch die besten Lösungen zum vergleichen mit und lernen von anderen. Desweiteren gibt es noch andere Quellen, auf denen Ruby-Probleme diskutiert werden, z. B. im Usenet (com.lang.ruby).

Gruß,
janfri

[*] IMHO kann man gutes Ruby kaum im Kontext von Rails lernen.

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Ruby-Mine

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 Betreff des Beitrags: Re: Wo ist das Problem?
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 14:46 
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ri
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Malagant hat geschrieben:
Gekko hat geschrieben:
Aaaalso, du besorgst dir als allererstes eine Hacke!

Scherz beiseite *g*

Übung macht den Meister!
Rezept gibts dafür keines. Entweder du machst, oder du lernst nicht. Ganz einfach.



Also ganz so ratlos bin ich da nicht.
Ich finde, das Buch/PDF "Agile Web Development with Rails 2nd Edition" ziemlich nützlich.
Die ersten 200 Seiten einfach durcharbeiten und auch mal zwischen den Zeilen lesen, dann klappts.

Dann einfach mal die eigene Webseite aufmotzen und dann wirds schon was mit dem Guru-Status. ;-)


Errrmm.... Diese Dinge gehören zum Prozess des "Machens" dazu!
Und das aufmotzen der eigenen Seite ist vielleicht ein kleiner Schritt in die Richtung, aber wenn wir uns ehrlich sind reicht das lange nicht. Da gehört auch das Verständnis der Technologien drumherum dazu. Rails benutzt ja auch noch andere Techniken, und die wollen auch gelernt werden. Also die ersten 200 Blätter von einem Schinken lesen & durchackern, und davon die Hälfte auf der eigenen Homepage verwenden hat mich noch nicht zum Guru gemacht.

Klipp und klar nochmal meine Meinung: Erst wenn man dauernd was damit macht, ausprobiert, mit anderen darüber kommuniziert und definitiv verwendet wird man zum "Guru". Und nicht durch 3 Tutorials und eine Homepage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo ist das Problem?
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 15:43 
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Lehrling
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Wohnort: Steinfurt
Zitat:
Errrmm.... Diese Dinge gehören zum Prozess des "Machens" dazu!
Und das aufmotzen der eigenen Seite ist vielleicht ein kleiner Schritt in die Richtung, aber wenn wir uns ehrlich sind reicht das lange nicht. Da gehört auch das Verständnis der Technologien drumherum dazu. Rails benutzt ja auch noch andere Techniken, und die wollen auch gelernt werden. Also die ersten 200 Blätter von einem Schinken lesen & durchackern, und davon die Hälfte auf der eigenen Homepage verwenden hat mich noch nicht zum Guru gemacht.

Klipp und klar nochmal meine Meinung: Erst wenn man dauernd was damit macht, ausprobiert, mit anderen darüber kommuniziert und definitiv verwendet wird man zum "Guru". Und nicht durch 3 Tutorials und eine Homepage.


Mir ist auch klar, dass das nicht das Rezept ist, um Guru zu werden.

Der Kollege wollte lediglich Vorschläge wissen, wie man dahin finden kann.
Da finde ich konkrete Vorschläge besser als: Üben, üben, üben.

Beispiel: Wie mache ich einen Rumtopf?

Vorschlag1: Hau was in nen Pott, umrühren und solange was reinkippen, bis es nach Rumtopf schmeckt.

Besser: Rum kaufen, Erdbeeren besorgen, Zucker kaufen. Alles in einen Topf. Nach sechs Wochen...

Gruß
Malagant


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 16:12 
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Obfuscator
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Zitat:
Beispiel: Wie mache ich einen Rumtopf?

Vorschlag1: Hau was in nen Pott, umrühren und solange was reinkippen, bis es nach Rumtopf schmeckt.

Besser: Rum kaufen, Erdbeeren besorgen, Zucker kaufen. Alles in einen Topf. Nach sechs Wochen...


Besten Dank für dieses anschauliche Beispiel, Malagani.

Ich weiss genau, wieso ich in letzter Zeit so selten in öffentlichen Foren verkehre, und zwar genau deshalb, weil viele immer alles so bierernst nehmen und Binsenwahrheiten verteilen, die niemandem was nützen.

Liebe Kritiker, ich *kann* programmieren, ich *weiss*, was ich damit tun will, ich *bin* ausgebildeter Informatiker, kein Scriptkiddie, welches Cookbook Rezepte sucht und glaubt, damit alles erreichen zu können.
Es ist nur so, dass ich von Ruby sehr angetan bin, aber eben mich lange Zeit in anderen Kreisen bewegt habe, und nun eben einen Weg suche, möglichst gut in diese neue Welt einzutauen.
Ich *weiss*, dass ein guter Ruby Programmierer noch überhaupt nichts mit einem guten Rails Benutzer zu tun haben muss, aber ich habe von verschiedenen Seiten her gehört, dass Rails eben sehr gut umsetzt bzw anwendet, was Ruby für Möglichkeiten bietet.

Danke auch für den Tipp mit dem Ruby Quiz und dem Verstehen der anderen Technologien, welche Rails einsetzt, diese wären...

* RSS
* Atom
* AJAX
* (bitte komplettieren)

Ich habe bewusst einen etwas lockeren Titel und eine leicht ironische Schreibart gewählt, um die Leute, die immer alles bierernst nehmen, darauf hinzuweisen, dass mir bewusst ist, dass meine Frage etwas Newbie-like tönt. Aber vielleicht kam das zu wenig deutlich raus....?

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BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 16:39 
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ri
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Hm. Hiermit verabschiede ich mich von dieser grossartigen Community. Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht, und ja, ich bin Bierernst und liefere Binsenweisheiten ab.
Tschüss und machts es gut.


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BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 17:20 
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Meister
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Hihi das ist ja lustig! Meint der das ernst? - dann wäre es peinlich - Oder will er uns zeigen dass er wirklich lustig ist?

RubyQuiz finde ich auf jeden Fall ne sehr geile Sache um sich tiefer mit der Sprache zu beschäftigen. Werde ich dann nach meiner DA mir mal regelmäßig ansehen!


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BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 18:05 
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Interpreter
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Beiträge: 3225
Malagant hat geschrieben:
Beispiel: Wie mache ich einen Rumtopf?

Vorschlag1: Hau was in nen Pott, umrühren und solange was reinkippen, bis es nach Rumtopf schmeckt.

Besser: Rum kaufen, Erdbeeren besorgen, Zucker kaufen. Alles in einen Topf. Nach sechs Wochen...
Nettes Beispiel, aber leider in diesem Kontext nicht wirklich zutreffend. Ein Rumtopf ist ein klar definierter Endzustand (von einigen Rezept-Variationen mal abgesehen), der Endzustand "Rails-Hacker"[0] nicht.

Josh hat geschrieben:
Ich weiss genau, wieso ich in letzter Zeit so selten in öffentlichen Foren verkehre, und zwar genau deshalb, weil viele immer alles so bierernst nehmen und Binsenwahrheiten verteilen, die niemandem was nützen.
Binsenweisheiten?

Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten: Ich habe Ruby hauptsaechlich dadurch gelernt, dass ich mich zuerst durch die PickAxe durchgearbeitet habe und danach in diesem Forum versucht habe anderen soweit wie moeglich zu helfen. Daneben hab ich mich oft gefragt "Warum funktioniert das/Funktioniert das in Ruby ueberhaupt?" und hab allgemein viel herumprobiert. Ausserdem hab ich oft Gedankenspiele a la "Wie wuerde ich dieses und jenes Problem in Ruby loesen" gemacht, wenn ich eine Uebung in einer anderen Sprache zu schreiben hatte. Frag dich ausserdem wie du ein gerade geloestes Problem vielleicht besser/eleganter loesen koenntest.

Binsenweisheiten klingen halt nun mal banal, weil man sie dauernd hoert, aber es ist nun mal so dass Uebung den Meister macht (sprich: Mach einfach viel mit Rails). Deine Frage nach dem "besten" Weg Rails zu lernen ist IMO sinnlos, weil es den schlicht und einfach nicht gibt. Jeder lernt anders.

Ad Technologien: Nur weil Rails AJAX unterstuetzt, muss man sich nicht sofort damit auseinandersetzen. Zuerst solltest du "normales" Rails lernen, danach all die Technologien die dich interessieren bzw. welche du brauchst. Wenn AJAX kein Thema fuer dich ist (warum auch immer), gibt es keinen Grund dich damit auseinanderzusetzen.

Mein Rat: Meld dich an der RoR-Mailing-Liste an und versuch dort anderen zu helfen. In diesem Forum gibts auch genug Rails-Hilfsanfragen, und ich glaub gerade in diesem Bereich mangelt es uns an kompetenten Leuten.
Sei bereit viel im Selbststudium herauszufinden. Wenn du Fragen hast, stell sie, aber bitte richtig.
RubyQuiz ist auch eine gute Idee, weil du dich dabei mit Ruby auseinandersetzen kannst. Und gib dich nicht immer mit der ersten Loesung, die du erstellst, zufrieden, meistens gehts eleganter. Sich die Loesungen anderer anzuschauen hilft dabei immens.

Hilfreich ist es vielleicht auch wenn du gewisse Blogs abonnierst, sowohl zu Ruby als auch zu Rails. Rails-Blogs kann ich leider keine Empfehlen, aber die Blogs von Zed Shaw und David A. Black sind sicher mal ein guter Ausgangspunkt. Rubyblogs les ich hauptsaechlich RedHanded (why_'s Blog) und Eigenklass (Mauricio Fernandez' Blog).



[0] Fuer mich ist ein Hacker uebrigens kein boeser Mensch. Ich halte mich dabei an die Definition der Jargon File:

hacker /n./

[originally, someone who makes furniture with an axe] 1. A person who enjoys exploring the details of programmable systems and how to stretch their capabilities, as opposed to most users, who prefer to learn only the minimum necessary. 2. One who programs enthusiastically (even obsessively) or who enjoys programming rather than just theorizing about programming. 3. A person capable of appreciating hack value. 4. A person who is good at programming quickly. 5. An expert at a particular program, or one who frequently does work using it or on it; as in `a Unix hacker'. (Definitions 1 through 5 are correlated, and people who fit them congregate.) 6. An expert or enthusiast of any kind. One might be an astronomy hacker, for example. 7. One who enjoys the intellectual challenge of creatively overcoming or circumventing limitations. 8. [deprecated] A malicious meddler who tries to discover sensitive information by poking around. Hence `password hacker', `network hacker'. The correct term for this sense is cracker.


EDIT:
Josh hat geschrieben:
Allerdings habe ich da ziemliche Berührungsängste vor, da ich nicht weiss, wo ich damit beginnen soll
Wenn du nichts dagegen hast etwas Geld auszugeben, befolge Malagant's Tipp mit "Agile Web Development with Rails 2nd Edition". Ich hab hier noch die erste Ausgabe herumliegen, die hat mir damals doch sehr geholfen.

Und das Rails-Cookbook waere vielleicht auch eine Ueberlegung wert, weil da jedes Rezept ausfuehrlich besprochen wird, warum man das so macht und wie es funktioniert (zumindest vermut ich das mal, nachdem es im Ruby-Cookbook auch so ist).

Josh hat geschrieben:
Ich lese z.Z. die PickAxe 2nd Edition durch, damit ich die Ruby Zaubertricks verstehen lerne. Doch damit habe ich noch lange nicht gelernt, diese auch sinnvoll einzusetzen (Jahre der Degeneration mittels PHP und Java hinterlassen Spuren...).
Ich wuerds nicht Degeneration nennen, du bist einfach in deinem Denken eingefahren. Passiert jedem wenn man eine Zeit lang nur mit einer bestimmten Sprache/Technologie gearbeitet hat. Mindless hat Recht wenn er sagt dass jede Sprache Vor- und Nachteile hat. Ruby ist nicht automatisch besser als Java (oder C oder irgendeine andere Sprache), und definitiv nicht der Weisheit letzer Schluss. (Jaja, ich hoer schon auf mit dem Sprichwoertern...)

_________________


1
2
3
alias L lambda
p L{|y|L{|f|y[L{|x|f[f][x]}]}[L{|f|y[L{|x|f[f][x]}]}]}[L{|z|L{|l|l.empty?? 0:1+z[l.drop(1)]}}][%w<a b c d e f g h i j>]
#=>10


Nuclear Powered Soup | Nuclear Powered Blog


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 Betreff des Beitrags: Re: How to become a Rails crack?
BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 18:57 
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Interpreter

Registriert: 15 Mär 2005, 19:26
Beiträge: 6142
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Nun muss ich als definitiver Nicht-Railser doch noch was sagen...

Josh hat geschrieben:
Ich lese z.Z. die PickAxe 2nd Edition durch, damit ich die Ruby Zaubertricks verstehen lerne. Doch damit habe ich noch lange nicht gelernt, diese auch sinnvoll einzusetzen

Vergiss Zaubertricks, weil Ruby nicht trickreich ist, sondern verschiedene Vorgehensweisen gezielt unterstützt. Am Anfang solltest Du einfach Konsolanwendungen schreiben, weil da die ganzen Spezialitäten der GUIs nicht zum Tragen kommen und man sich auf die Sprache konzentrieren kann. In der PickAxe wird doch auch ein Beispiel benutzt.

Andererseits benötigst Du natürlich eine Aufgabe, die Dich auch interessiert - da musst Du selber drauf kommen.

Ganz allgemein gesagt lohnt es sich auch die Beschreibungen der Standard-Module und -Klassen im PickAxe mal intensiv durchzugehen und mit Hilfe von irb mal einfach rumzuexperimentieren.

Mir ist jetzt Dein Background nicht klar, sprich, wie es mit Deinen theoretischen Kenntnissen zur OO-Welt und funktionaler Programmierung aussieht. Wenn Du da was weisst oder Dir aneignen kannst, sollte das recht hilfreich sein.

Ich würde bei der Erkundung von Ruby zuerst einmal Rails und auch GUIs aussen vor lassen. Das lenkt nur ab, während Du versuchst mit Ruby eine freundliche Beziehung aufzubauen.

Was ich Dir allerdings empfehlen kann - beginne NICHT damit, wie ich reguläre Ausdrücke benutze :wink:

janfri hat geschrieben:
Erster Tipp: Nicht nur lesen, auch programmieren, also eigenständige Ruby-Programme schreiben.[*] Ideen dafür gibt es z. B. unter http://rubyquiz.com/
...
[*] IMHO kann man gutes Ruby kaum im Kontext von Rails lernen.

Die Ruby-Quiz-Ideen sind für jemanden, der sich erst mal überhaupt in Ruby einarbeiten will, wohl etwas heftig und können zu Frust führen, wenn man nichts mehr versteht. Was interessant sein könnte, sind Deine früheren Java-Erfahrungen. Nimm doch einfach mal ein Problem, welches Du mit Java gelöst hast, und versuch das mal mit Ruby zu machen. Im Falle von Problemen hilft immer wieder eine Nachfrage im Programmieren-Subforum.

janfri hat geschrieben:
Zweiter Tipp: Von anderen lernen. Beispielsweise gibt es hier im Forum ein paar Leute die interessanten Code hinterlassen haben, den man gut analysieren kann. Beim Ruby-Quiz gibt es auch die besten Lösungen zum vergleichen mit und lernen von anderen. Desweiteren gibt es noch andere Quellen, auf denen Ruby-Probleme diskutiert werden, z. B. im Usenet (com.lang.ruby).

Die hier im Forum unter Programmieren vorhandenen Code-Stücke lassen sich meist gut auseinandernehmen und in irb stückweise begutachten. Das unterstützt oft das Verständnis. Bezüglich der PickAxe finde ich besonders die Kapitel 24 (Classes and Objects) und 26 (Reflection, ObjectSpace, and Distributed Ruby) interessant, weil einem bei der von Experimenten begleiteten Lektüre recht schnell klar wird, was Ruby eigentlich wie macht.

Apropos schnell - falls Du nicht täglich viele Stunden nur auf das Lernen von Ruby verwenden willst oder kannst, solltest Du schon ein paar Monate einplanen, bevor Dir Ruby so richtig klar wird.

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BeitragVerfasst: 22 Feb 2007, 20:48 
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Ich habe mir angewöhnt, hin und wieder hier vorbei zu schauen und zu versuchen, die Probleme anderer Leute zu lösen :).

Das bietet Feedback und hat den Vorteil, dass das oft Probleme sind, auf die du selbst so spontan nicht gekommen wärst. Manchmal fühlt sich auch ein anderer berufen, deinen Code zu verbessern.
Ist auch ein guter Test, ob man das Thema _wirklich_ kann. (Kann ichs so gut, dass ich es erklären kann?)
Alternativ kannst du mal versuchen, einen Teil von Rails auf dem Wiki zu erklären (ich verweise auf meinen verwaisten Aufruf, da mal was gemeinsam zu machen).

Ansonsten würde ich mal versuchen, ein Plugin für Rails zu schreiben oder zu erweitern. Schau dir an, wie andere arbeiten. Das hat mir sehr weitergeholfen. Lies mal ein wenig in den Railsquellen und schau dir mal an, wie bestimmte Sachen gehandhabt werden. (Wie werden Module eingesetzt? Wie werden Funktionalitäten überschrieben? Wie funktioniert das Exception-Handling?)

Lies dir die Patchnotes und das Blog durch - Rails verändert sich ziemlich stark. (wieso verwendet hier immernoch so gut wie keiner form_for?)

Eigentlich war das ziemlicher Standardkram ;).

Zu Rails selbst ist zu sagen:

Rails hat einige fiese Angewohnheiten, vor allem zu verschiedensten Sachen Funktionalitäten hinzu zu laden. Das ist ein mächtiges Werkzeug, aber für den Anfänger manchmal etwas schwer zu debuggen. Manchmal ist nicht ganz nachzuvollziehen, was man nun wieder falsch gemacht hat. Meist ist die entsprechende Sache aber ausreichend dokumentiert und man hätte besser lesen sollen...
Wenn nicht, lies dir die Stacktraces durch. Zu so manchen Sachen gibt es aus unverständlichen Gründen keine Doku (FormBuilder zum Beispiel).

Ansonsten:
- Rails basiert stark auf Konventionen. Eigne sie dir an.
- Schau dir die RubyCore-Erweiterungen von Rails an - die ersparen viel Arbeit und werden leider viel zu selten eingesetzt.
- Rails bietet _viel_. Versuche ein Gefühl dafür zu kriegen, was Rails schon unterstützt.

So, das könnte jetzt ewig so weiter gehen, aber ich hab Feierabend.


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BeitragVerfasst: 23 Feb 2007, 07:42 
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Registriert: 15 Mär 2005, 19:26
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Wie Du an den Antworten erkennen kannst, besteht das Lernen von Ruby und Rails aus zwei voneinander recht unabhängigen Teilen.

Mir ist im Zusammenhang mit Rails noch eingefallen, dass ein weiterer wesentlicher Teil zur Vertiefung der Kenntnisse gehört: Design Relationaler Datenbanken.

Es schadet mit Sicherheit nichts sich mit den Prinzipien von ERA (Entity-Relationship-Attribute), den Normalformen von Relationen und dem Implementieren von ERA-Modellen in Relationalen Datenbanksystemen zu beschäftigen. Empfehlen kann ich hierzu Richard Barker: CASE*Method Entity relationship Modelling. Addison-Wesley/Oracle, 1990, ISBN 0-201-41696-4 (oder neuere Auflage).

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